Chancen und Risiken

Jede Investition birgt neben Chancen auch ein gewisses Risiko. Das gilt auch für Ihre Beteiligung an der DeBE Deutsche BürgerEnergie eG. In den nachfolgenden Hinweisen haben wir Ihnen Informationen dazu zusammengestellt.


Risikohinweise
Die Beteiligung an der Genossenschaft eröffnet Chancen, die mit einer Investition in den Markt der Erneuerbaren Energien verbunden sind. Ebenso ist diese unternehmerische Beteiligung aber auch mit Risiken verbunden, die wirtschaftliche Betätigungen üblicherweise mit sich bringen.

Wir sind bemüht, die im Zusammenhang mit der Beteiligung bestehenden Risiken zu berücksichtigen und sie so gering wie möglich zu halten. Um eine angemessene Entscheidungsgrundlage zu schaffen, empfehlen wir Ihnen, die folgenden Absätze gründlich zu lesen und gegebenenfalls den Rat unabhängiger und fachkundiger Dritter (z. B. Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer etc.) einzuholen. Die Beteiligung an der Genossenschaft richtet sich an Anlageinteressenten, die in Grundzügen rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Kenntnisse haben und sich in der entsprechenden Terminologie auskennen.

Anlageinteressenten, die nicht über ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen bei Kapitalanlagen dieser Art verfügen, sollten daher ihre Beteiligungsentscheidung nicht ohne zusätzliche Einschaltung ihrer persönlichen, fachkundigen Berater treffen.

Alle Prognosezahlen basieren auf derzeitigen Erfahrungswerten. Annahmen über Preis- und Kostensteigerungen bzw. Veränderungen der Ertragssituation beruhen auf Faktoren, die bei der Erstellung der Planungen bekannt waren. Prognosen auf die Zukunft stehen unter dem Vorbehalt, dass die grundlegenden Annahmen sich nicht ändern, keine neuen Faktoren hinzutreten und bei der Verwirklichung der Projekte keine besonderen, nicht vorhergesehenen Risiken entstehen.

Ein Totalverlust Ihres Kapitaleinsatzes ist durch die Verteilung des Risikos auf viele verschiedene Projekte in ganz Deutschland sehr unwahrscheinlich. Dennoch kann es unter sehr ungünstigen Umständen bis zu einem Totalverlust Ihres Kapitaleinsatzes kommen, zum Beispiel aus folgenden Gründen:

  • Die natürlichen Energiequellen (Sonne, Wind, etc.) sorgen nicht für die prognostizierten Werte.
  • Der Gesetzgeber beschließt Änderungen mit negativen Folgen für die Wirtschaftlichkeit der Anlagen.
  • Reparaturkosten oder andere Betriebskosten sind deutlich höher als geplant.
  • Naturkatastrophen zerstören oder beschädigen unsere Anlagen erheblich.
  • Die tatsächliche Nutzungsdauer der Anlagen (oder einzelner Komponenten) unterschreitet die für gewöhnlich angenommenen Laufzeiten in erheblichem Ausmaß.
  • Nicht vorhersehbare Mängel oder Schäden an den Anlagen führen dazu, dass die Energieausbeute unter dem erwarteten Wert bleibt.

Als Mitglied haften Sie immer nur mit Ihrer Einlage. Es besteht keine Nachschusspflicht.

Rücklagen/Reservekonten
Bei Energieerzeugungsanlagen, wie Photovoltaik- oder Windanlagen, werden aus den Liquiditätsüberschüssen der ersten Jahre Rücklagen gebildet, die zunächst nicht für Ausschüttungen zur Verfügung stehen. Diese dienen als Puffer für unvorhergesehene Reparaturen sowie als Sicherheit für die finanzierende Bank. Bei Nichtinanspruchnahme kann die Rücklage aufgelöst werden und der Betrag ausgeschüttet werden.

Veräußerbarkeit der Genossenschaftsanteile
Der Handel mit Genossenschaftsanteilen ist nicht institutionalisiert. Grundsätzlich sollte die Beteiligung an der Genossenschaft langfristig ausgerichtet sein. In den Planungsrechnungen wird eine Beteiligungsdauer von 20 Jahren angenommen. Jedes Mitglied kann seine Mitgliedschaft ordentlich mit einer Frist von fünf Jahren zum Schluss eines Geschäftsjahres kündigen. Jedes Mitglied kann sein Geschäftsguthaben jederzeit durch schriftlichen. Vertrag auf einen anderen übertragen und hierdurch ohne Auseinandersetzung aus der Genossenschaft ausscheiden, sofern der Erwerber an seiner Stelle Mitglied wird oder bereits Mitglied ist und sofern das Geschäftsguthaben des erwerbenden Mitglieds nach Zuschreibung des Geschäftsguthabens des veräußernden Mitglieds den zulässigen Gesamtbetrag der Geschäftsanteile, mit denen das erwerbende Mitglied an der Genossenschaft beteiligt sein darf, nicht übersteigt. Jedes Mitglied kann, ohne aus der Genossenschaft auszuscheiden, auch Teile seines Geschäftsguthabens übertragen und damit die Gesamtanzahl seiner Geschäftsanteile verringern. Näheres regelt die Satzung der Genossenschaft.

Die Genossenschaft haftet nicht für die Übertragbarkeit der Anteile. Die Genossenschaft wird im konkreten Fall auf Anfrage bei der Veräußerung von Anteilen vermittelnd mitwirken.