Gesamtkonzepte zur Energieerzeugung und -versorgung

Energieerzeugung und -verbrauch sind zwei Seiten derselben Medaille. Beides sollte sinnvoll aufeinander abgestimmt sein, um Synergien zu schaffen – wir zeigen Ihnen wie.

Sowohl Strom als auch Wärme lassen sich heute effizient am Ort des Verbrauchs produzieren. Damit kann der Energiebedarf inzwischen als Gesamtsystem gesehen werden. Das bedeutet: Wenn Sie beides geschickt miteinander verbinden, können Sie von Synergien profitieren.

Warum regenerativ?

Die eigene Energieversorgung ist für Unternehmen in den vergangenen Jahren zunehmend zum Imagefaktor geworden. Nicht nur „dass“, sondern auch „wie“ der eigene Bedarf gedeckt wird, steht zunehmend im Fokus. Viele Unternehmen erkennen damit ihre gesellschaftliche Verantwortung an und setzen auf Nachhaltigkeit. Dabei ergibt sich aus einer auf erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung ein weiterer Vorteil: Sie macht das Unternehmen unabhängiger von den Unwägbarkeiten der internationalen Energiemärkte und bietet somit Stabilität und Sicherheit auf lange Sicht.
Rentabilität

Erneuerbare Energien sind teuer? Dieses Vorurteil stimmt bei der Energieversorgung von Unternehmen und Gewerbebetrieben schon seit langem nicht mehr. Vielmehr bietet sich Ihnen die Gelegenheit, direkt von der Energiewende zu profitieren: So erschließen Photovoltaik-Module (Dach-)Flächen als neue Einnahmequelle, während Blockheizkraftwerke den eingesetzten Energieträger direkt vor Ort zur Strom und Wärmeerzeugung nutzen. Solarthermie-Anlagen machen die Sonne als Heiz- oder Prozesswärme nutzbar. Und auch bei den Brennstoffkosten bieten sich Sparpotenziale: denn der regenerative Energieträger Holz ist derzeit deutlich günstiger als Kohle oder Öl. Die einzelnen Systeme lassen sich sinnvoll miteinander kombinieren. So ergibt sich ein genau auf den jeweiligen Bedarf abgestimmtes Gesamtsystem, das den Weg zu weiteren Synergieeffekten eröffnet.

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird durch die Verbrennung eines Brennstoffs Strom erzeugt. Die dabei entstehende Wärme wird ausgekoppelt. So können neben der Energiekostensenkung 30% der Primärenergie eingespart werden, gleichzeitig steigt die Energieeffizienz um 27%.

Energieträger doppelt nutzen

Das ist der Clou der Kraft-Wärme-Kopplung – kurz: KWK.

Die klassische Versorgungsstruktur in Deutschland sah lange Zeit so aus: Der Strom wurde in zentralen Großkraftwerken erzeugt und über das öffentliche Versorgungsnetz verteilt, die Wärme wurde über die Heizanlage direkt am Ort des Verbrauchs produziert. Durch die Energiewende ist an die Seite der Großkraftwerke die dezentrale Stromerzeugung getreten. Ein Beispiel dafür bieten Blockheizkraftwerke (BHKW). Mit dem eingesetzten Brennstoff – zum Beispiel Erdgas oder Bioerdgas – wird im ersten Schritt ein Motor betrieben, der einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Die dabei entstehende Abwärme wird als Heizenergie ausgekoppelt. So entsteht nicht nur Wärme, sondern auch Strom direkt am Ort des Verbrauchs. Wird mehr Strom produziert, als der Betreiber des BHKW verbrauchen kann, lässt sich dieser gegen eine Vergütung in das Stromnetz einspeisen.

Mit den richtigen Konzepten sicher versorgt

Welche Lösung in Ihrem Fall die richtige ist, hängt davon ab, in welchem Verhältnis
Ihr Strom- und Wärmebedarf stehen.

Hoher Wärmebedarf

Ist Ihr Wärmebedarf durchgehend hoch, bietet sich ein modernes Blockheizkraftwerk (BHKW) an. Diese Anlage produziert zunächst Strom und koppelt die Abwärme als Heiz- und Prozesswärme aus. Dieses „Nebenprodukt“ spart Ihnen bares Geld.

Hohe Differenz

Weichen Strom und Wärmebedarf weit voneinander ab, kann eine Kombination verschiedener Energieerzeugungslösungen sinnvoll sein. Als Ihr Partner entwirft die DeBE ein auf jeden Einzelfall abgestimmtes Konzept, dessen Bausteine optimal ineinandergreifen.

Wärme-Contracting: sichere Versorgung mit minimalem Aufwand

Die einfachste Möglichkeit, Ihre Wärmeversorgung mit minimalem administrativen Aufwand zu decken, bietet eine moderne Contracting-Lösung. Beim Wärme-Liefer-Contracting übernehmen wir die gesamten Investitionskosten, Sie sind lediglich der Abnehmer der Wärme. Die DeBE übernimmt die Betriebsführung, Wartung und Brennstoffversorgung für Sie.

Beispiel: Energiekonzept für eine bedarfsgerechte Planung von Strom- und Wärmeerzeugung

Die Verknüpfung von Techniken wie BHKW, Photovoltaik- und Pelletsanlage bringt Energie passend zum Bedarf.

Der individuelle Strom- und Wärmebedarf ist die Grundlage für die Entwicklung eines passgenauen Energiekonzepts. An einem konkreten Beispiel wird dieses Prinzip deutlich: Die Ausgangssituation bildet ein Unternehmen, das über das ganze Jahr hinweg einen relativ hohen Grundbedarf an Strom und Wärme hat. Im Tagesverlauf besteht in den Kernarbeitszeiten ein erhöhter Strombedarf. Darüber hinaus ist der Wärmebedarf in den Wintermonaten witterungsbedingt höher als im Sommer.

Bislang erzeugte eine Ölheizung die benötigte Wärme, der Strom wurde von einem Energieversorger bezogen. Das vorgeschlagene Energiekonzept verknüpft ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer Photovoltaik- und einer Pelletsanlage zu einem stimmigen Gesamtsystem.

Das BHKW ist so abgestimmt, dass es die Grundlast an Strom in den Abend- und Nachtstunden abdeckt. Für den erhöhten Strombedarf am Tag liefert die Photovoltaik-Anlage einen Großteil der benötigten Energie. Die Lücke, die das Unternehmen noch zukaufen muss, ist so gering wie möglich. Mit einem Stromtarif der DeBE kann dieser Restbedarf ebenfalls aus einer ökologisch verträglichen Quelle gedeckt werden.

Bei der Wärmeversorgung liefert ebenfalls das BHKW die Grundlast. Diese Energie ist die Abwärme der Stromproduktion. So fallen für den Grundbedarf an Strom und Wärme nur einmal Kosten an. Für die Spitzenlastzeiten im Winterhalbjahr wird eine Pelletsanlage installiert, die den größten Teil des Restwärmebedarfs mithilfe des Brennstoffs Holz liefert. Nur an wenigen, besonders kalten Tagen im Jahr muss die Pelletsanlage mit einem zusätzlichen Heizelement unterstützt werden.

Unsere Leistungen im Überblick

leistungen

Beratung


Im persönlichen Gespräch zeigen wir die vielfältigen Möglichkeiten für Ihre Energieversorgung auf Basis regenerativer und ökologisch verträglicher Systeme auf und gehen auf Ihre individuellen Vorstellungen und Anforderungen ein.

Analyse


Wir nehmen Ihren individuellen Energiebedarf genau in Augenschein und analysieren den jeweiligen Gebäude- und Energieversorgungsstand als Grundlage für ein maßgeschneidertes Versorgungskonzept.

Konzept


Auf der Grundlage dieser Vorarbeit entwickeln wir anschließend das Konzept und die konkrete Planung Ihrer Anlage bzw. Ihrer Energieversorgung sowie die Finanzierungs- und Investitionsplanung. In einem individuellen Projektteam führen wir die benötigten Experten für Ihr Projekt zusammen – kurz: wir sind Ihr kompetenter Partner bei allen Planungsfragen.

Projektrealisierung


Für die Umsetzung des Projekts holen wir alle Genehmigungen ein und gewährleisten die Einhaltung aller Auflagen. Der letzte Punkt dieses Prozessschrittes ist dann die technische Umsetzung.

Betrieb und Wartung


Mit der Inbetriebnahme ist unsere Arbeit nicht zu Ende. Selbstverständlich stehen wir Ihnen als Servicepartner zur Seite, stellen einen reibungslosen Betrieb der Anlage sicher und führen auf Wunsch langfristig alle anstehenden Wartungsarbeiten durch.


Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.